Die allgemeinen Bildungsziele der Realschule
Bildungswege
Schulprofil mit Zukunft Realschulabschlüsse
Daten der RS Qualifikationen
Warum Realschule?
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Die Realschule, aus der alten Mittelschule
hervorgegangen, führt als Schulform des allgemeinbildenden
dreigegliederten Schulwesens zu einem mittleren Bildungsabschluss
(Fachoberschulreife, früher: mittlere Reife). Sie dauert sechs
Jahre und umfasst die Klassen 5 - 10. Diese Schulform hat sich
seit 1949 in umfassender Weise als Schulform des beruflichen und
sozialen Aufstiegs erwiesen. Besonders hat sie zur Förderung der
beruflichen Chancen für weibliche Jugendliche beigetragen.
Die Realschule vermittelt eine realistische,
zeitnahe Grundbildung, befähigt ihre Schüler zur
verantwortlichen Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen
Leben und bereitet sie gründlich auf wirtschaftlich berufliche
Aufgaben vor. Die Arbeits- und Berufswelt bestimmt die Lernziele
und Inhalte des Unterrichts. Die berufsbezogene zeitnahe Bildung
befähigt die Absolventen der Realschule, verantwortliche Stellen
in kaufmännischen, technischen und sozialen Bereichen, z.B. in
Verwaltung und Erziehung einzunehmen.
Es gibt mehrere Gründe für den Zuspruch, den
die Realschule in den letzten drei Jahrzehnten erfahren hat:
- Die Realschule spiegelt einen Querschnitt
der Bevölkerung wieder. Hier werden Kinder aus allen
sozialen Gruppen unterrichtet.
- Eine ständig zunehmende Zahl von Mädchen
konnte durch den Realschulabschluss eine verbesserte
berufliche Ausbildung und Qualifikation erreichen.
- Der Realschulabschluss wird von Handel,
Handwerk und der Industrie als gute Grundlage für die
berufliche Ausbildung anerkannt.
- Die Realschule vermittelt ebenso wie für
die beruflichen Bildungsgänge eine solide Grundbildung für
die dem Realschulabschluss folgenden, allgemeinbildenden
und beruflichen Schulen, wie gymnasiale Oberstufe,
Fachoberschule, Höhere Handelsschule, Kollegschule und
andere Fachschulen.
Die Bildungsabschlüsse, die erworbenen
Berechtigungen und die beruflichen Möglichkeiten:
Die Realschule vermittelt die
Fachoberschulreife, die zu folgenden Bildungsgängen berechtigt:
- Eintritt in einen qualifizierten Lehrberuf,
der in Verbindung mit fachspezifischer Fortbildung den
beruflichen Aufstieg ermöglicht.
- Eintritt in die mittlere Beamtenlaufbahn
sowie in verantwortungsvolle erzieherische und soziale
Berufe.
- Besuch der zweijährigen Fachoberschule.
Diese vermittelt die Fachhoch-schulreife für den
Eintritt in die Fachhochschule für Technik, Wirtschaft,
Hauswirtschaft, Sozialpädagogik, Gestaltung usw.
- Besuch der Kollegschule, bzw. der Höheren
Handelsschule als Voraussetzung
- für den Eintritt in die gehobenen Berufe
in Verwaltung, Handel, Gewerbe und Industrie.
- Bei Erteilung des Qualifikationsvermerks -
ca. 50 % der Absolventen erhielten ihn bisher - Besuch
der Sekundarstufe II (Oberstufe des Gymnasiums)
- In Verbindung mit dem Lehrabschlusszeugnis
Besuch eines Kollegs oder Abendgymnasiums.